Seit Beginn der Coronakrise war es auch für Wettanbieter wirtschaftlich schwierig. Seit dem Wegfall fast aller Wettprogramme galt es eine Alternative zu finden. Corona-Wetten sind nun das meistgenutzte Angebot von Swisslos und Sporttipp.

Dabei kann man auf verschiedene Ereignisse setzen: Anzahl Neuansteckungen, Hotspots der Ansteckung sowie infizierte Prominente.

«Bet-on-Bett» von Swisslos bietet sogar die Möglichkeit darauf zu wetten, wie viele Betten in einem beliebigen Spital durch Corona-Infizierte belegt sind. «Wetten-auf-retten» bietet Quoten auf gerettete bzw. geheilte Corona-Patienten.

In Zeiten wie diesen steigen immer mehr Sportfans auf Corona-Wetten um.
«Ich war mein Leben lang nur einem Club treu. Aber seit Messi weg will, setze ich auf den Club Jade in Zürich. Sie gewinnen immer in den Neuansteckungen.», so ein passionierter FC Barcelona-Fan.

Auch die “Wer-ist-auf-red-list” ist momentan eine der meistgenutzten Optionen auf dem Wettmarkt. Hier gilt es die Länder zu erraten, welche als nächste vom BAG auf die rote Liste gesetzt werden und wie lange diese dort bleiben. Hier liegen die grössten Gewinne.

Diese Wettmöglichkeit erhielt bisher aber auch den grössten Widerstand – das BAG arbeite mit der Wettmafia zusammen, so heisst es.

Ein Whistleblower steckte der Tellpost Details über die aktuelle Situation der Corona-Wettmafia zu. Ihm zufolge setzt die Mafia des BAG sogenannte “Superspreader” in bestimmten Clubs oder Kantonen ein, um die Zahlen der Neuinfizierten zu ihren Gunsten zu manipulieren.

Die Einführung der Wochenendzahlen vom BAG stösst bei vielen auf Verdacht. Handelt es sich hier wieder um eine Absprache mit der Wettmafia? Die kurze Verzögerungszeit der Meldungen ermöglicht eine höhere Gewinnquote und häufigere Wettmöglichkeiten. Auf unsere Anfrage ob dies ein neues Wettmodus der BAG sei, bestreiten die Mediensprecher des Bundesamtes.

 

 

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