Aufgrund der Quarantäne-Massnahmen des Bundes verbringt die Schweizer Bevölkerung seit einigen Wochen nun deutlich mehr Zeit in ihren Wohnungen. Darauf reagieren die Vermieter nun mit einer Erhöhung der Mieten von 69%.

Normalerweise lag die Wohnungsnutzung eines durchschnittlichen Mieters bei ca. 20%, nun liegt sie nahezu bei 100%.

«Wir wollten natürlich nicht gleich 100% mehr Miete verlangen, daher zeigen wir Kulanz und kommen den Mietern mit  69% sehr entgegen.Diese Zahl schien mir besonders geeignet», so Herr Resi Dent, ein Gebäudeeigentümer aus der Stadt Zürich.

Er begründet seine Entscheidung damit, dass durch den verlängerten Wohnungsaufenthalt die Abnutzung stärker wird.

«Zu oft werden die Türen, Backöfen und Kühlschränke von den Mietern geöffnet, was die Scharniere stark abnutzt. Da ist so ein Entgegenkommen mit den Mietpreisen lediglich fair», erzählt uns der 58-jährige Wohnungsbesitzer.

Ein Problem der Statik

Auch Garagen-Mieten sowie die Beiträge für angemietete Kellerabteile sollen erhöht werden. Da sind sich viele Gebäudebesitzer einig:  Die Essensvorräte an unzähligen Konserven und anderen schweren Gegenständen verändern stark das Gleichgewicht im Baugrund. Die Gebäude könnten einsinken und die Statik zu arg negativ beeinflussen.

Herr Resi Dent sieht darin grosse Einbussen: «Probleme mit der Statik verkürzen die Lebensdauer vereinzelter Wohnblöcke um bis zu 5 Jahre, dies bedeutet für mich dann langfristig gesehen als Vermieter mehrere Milliarden Franken Verlust durch die Miet-Ausfälle».

Der Mieterschutzverband Schweiz rät die Scharniere so wenig wie möglich zu beanspruchen. Die Pressesprecherin des Verbandes hat hierbei einige Tipps für die Mieter:

«Es empfiehlt sich beispielsweise die Kühlschranktür einfach tagsüber offen zu lassen, um das wiederholte Öffnen zu verringern.» Ebenfalls wäre es ratsam die Backofentür beim Backen offen zu lassen «Ihr Brot ist so auch viel luftiger, da stets Luft von aussen in den Ofen dringt.»

Wem die Miete zu teuer wird, kann mit dieser Lösung ausweichen: «Das Einfachste wäre sich aus den Möbeln draussen selbst ein Zuhause zu bauen – wie beim Burgvölki! Das ist eine super Aktivität für die mittlerweile gelangweilten und aggressiv gewordenen Familien».

Wann die Mietpreise wieder normalisiert werden, ist noch unklar. Eins ist jedoch sicher: Nichts ist sicher.

 

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