Eine junge Frau aus Zürich trägt während Coronazeiten im Home-Office immer noch jeden Tag ein exklusives Outfit, zum Wohle von buchstäblich niemandem.

Die 26-Jährige Melanie aus dem Kanton Zürich lebt alleine und hat die ganze Woche keine Videokonferenzen geplant. Trotzdem zieht sie aber jeden Morgen im Home-Office volle Alltagsbekleidung an, um sich «normal» zu fühlen.

Von dem auffälligen Verhalten berichtet ihre besorgte Schwester:
«Ich habe sie spontan per Video-Call angerufen und erwartete ein beflecktes T-Shirt oder Pyjama, Haare auf halbem Weg zu Dreadlocks und ein ungeschminktes Gesicht», so die Luzernerin.

«Stattdessen hatte sie eine gebügelte Bluse und ein voll-geschminktes Gesicht sogar mit Highlighter! Als ich sie aufgefordert habe aufzustehen, hatte sie auch enge Jeans-Hosen an!» Der Schock sitzt tief.

Dr. Prof. Klara Fall,  Dozentin für angewandte Psychologie an der Universität Zürich bestätigt: «Das ist ein klarer Fall». In so einer Zeit sich regelmässig die Haare zu waschen, neue Kleidung anzuziehen, vor Mitternacht einzuschlafen oder gar eine Screentime am Handy von unter 8 Stunden zu haben, ist laut der Expertin ein «klares Symptom für eine psychische Störung».

«Ich mag es, meine Alltagsroutinen beizubehalten und möchte für mich selber schön aussehen», so die Psychopathin. Sie kann mit der Kritik nichts anfangen. Sie lichtet sich schliesslich auch auf Instagram mehrmals pro Tag perfekt ab, «um meinen Followern zu zeigen, dass ich es wirklich nur für mich mache!»

Dies sei aber laut der Expertin «die häufigste Ausrede» und verdecke die eigentliche Absicht: «Von der scheinbaren Begründung ist das genaue Gegenteil der Fall. Genau gleich sei es auch bei den Discopumpern, die 12-mal die Woche nur für sich ihren Bizeps aufpumpen.»

Ein solch extremes Beispiel an Diheimitis haben Experten aber seit Ausbruch der Coronakrise auch noch nicht erlebt. Es zeigt: Die Menschen werden langsam verrückt. Wie im Falle «Melanie» kann sich so eine Krankheit schleichend und symptomlos bis zum Ausbruch entwickeln. Was wohl als nächstes folgt – Bananenbrot backen?

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