An vorderster Front der Diskussion: Tamara Funiciello. Die Frau, welche für ihre Sensationsfunde von inexistenten Haaren in Suppen bekannt ist, hat nun bereits ein Neues gefunden.

«Da wir in der Schweiz keine wirklichen Probleme haben, reisse ich diese gerne an den Haaren herbei. Nach den positiven Rückmeldungen zu meiner 079-Kritik, habe ich wieder beschlossen die Spielverderberin zu sein. Ja, die Note ist cool und nett, aber es hat eben auch gewisse problematische Inhalte.»

Gemeint ist damit, dass auf der Note eine Männerhand abgebildet ist und man diese scheinbar noch zusätzlich mit dem männlichen Chromosomensatz XY unterstreiche.

«Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir weiterhin eine solche Vormachtstellung der Männer in unserer Gesellschaft wollen oder nicht und wo jene eigentlich hinführt. Wieso kann man die Note nicht wenigstens Speciwomen nennen, oder die Nägel farbig anmalen?!»
Es könne in der heutigen Zeit einfach nicht mehr sein, dass nur Merkmale eines Mannes es auf die nationalen Banknoten schaffen. Mit der Abbildung einer Männerhand, signalisiere die SNB, dass sie sich nicht dafür bereiterklärt, eine Frauenquote in Sachen Fiskalpolitik durchzusetzen.

“Durch Abbildung einer Männerhand, mit welcher diese ganz bestimmt auch ihre Genitalien anfassen, werden klar sexuelle Dominanz und Unterdrückung der Frauenrechte provoziert”, kombiniert Funiciello mit gewohnt messerscharfen Auffassungsgabe und wahrheitsgetreuen Schlüssen.

Die Hersteller kontern jedoch: Durch die Darstellung von physikalischen Phänomenen möchten sie abbilden, wie die Männerdominanz in technischen Berufen noch immer ein Problem ist. Da man bei ETH-Vorlesungen nur in sehr seltenen Fällen ein weibliches Wesen antrifft, sei es nun umso wichtiger, die Bevölkerung auf diese Problematik aufmerksam zu machen.
Ebenfalls wollten die Designer ihren Handfetisch ausleben, welchen sie bei der 10er, 20er und 50er Note bereits erfolgreich umgesetzt haben.

Studenten der HSG sind unterdessen begeistert von der neuen Note:
“Endlich komme auch ich in den Genuss der neuen Banknoten, dieses Kleingeld von bisher kann ja niemand gebrauchen.” meint Maximilian von Rosenberg, 3. Semester BWL.

54 Kommentare

  1. Sowas sollte man einfach direkt nur schlagen allein wenn ich schon lese das es sich um “Ausländer” handelt. Ich meine ich bin nicht rassistisch aber sowas geht mal gar nicht, die Schweiz designt die Noten schon sehr gut & das ist im Prinzip eine Schweizerangelegenheit da hat so jemand nichts zu melden vorallem “frauenfeindlich”. Ja ne is klar einfach nur eine Frechheit meiner Meinung nach! Soll sie sich selber in die Suppe spucken aber definitiv nicht bei sowas, bei sowas würde ich als Eidgenosse gerne ausrasten als ob man nicht andere Sorgen hat als sowas lächerliches.

      • Ich kann es ihnen aber nicht mehr übel nehmen…ernst gemeinte Beschwerden über völlig absurde Dinge sind mittlerweile nicht mehr von Satire zu unterscheiden.
        Das passiert, wenn das Bildungsystem versagt!

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