Nein zu Ja-Billag: No-Billag Gegner neu gegen das Nein des Ja-Komitees

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«Das ist doch sinnloses Wortgeplänkel»

beschwert sich Oliver Kessler, Initiant No-Billag-Initiative.

Dass die No-Billag Initianten den Namen ihrer umstrittenen Initiative etwas verwirrend gewählt hatten ist bekannt. Nun bereitet das neu geformte Komitte «No zu Ja-Billag» nicht nur dem symbolischen Vater der Initiative Oliver Kessler, sondern auch den Gegner der «No-Billag» Kopfzerbrechen. Der von zwei Germanistik-Studenten urprünglich als Witz lancierte Verein «Ja-Billag», plädiert mit dem Slogan zu mehr Durchblick in der hitzigen Debatte. Dabei positioniert sie sich klar und verständlich als Gegenstück für die Annahme zur hetzerischen Abschaffung einer inexistenten Zwangsgebühr seitens der Befürworter des Nein-Lagers.

Nach einiger Verwirrung sprechen sich sowohl die No-Billag-Gegner als auch das Pro-No-Billag-Lager gegen das Nein zu Ja-Billag des neu geformten Komitees. Die No-Billag-Gegner dachten zuerst, es handle sich bei «No zu Ja-Billag» um einen bisher unbekannten Player in der Debatte, welcher klar gegen die Initiative propagiert, worauf alle Kanäle der No-Billag-Gegner die Parole auf allen sozialen Medien teilten. Tausende Schweizerische StimmbürgerInnen beschwerten sich, sie hätten den Überblick nun gänzlich verloren und wüssten nicht, wie sie nun diesen Sonntag, 4. März an die Urne gehen sollen.

«Momentan ist es mir echt wurscht, wer gewinnt.»

meint Thomas Urecht, Germanistik-Student an der Uni Zürich. Er wolle mit seinem Mitstudierenden Mauro Caratsch lediglich sensibilisieren, wie wichtig Sprache in einer politischen Diskussion ist und ist froh, wenn die ewige Debatte in den Medien aufhört und endlich wieder Normalbetrieb mit Empörungsartikel über die SBB und Krankenkassen stattfindet.

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