Nach Dopppeladler-Affäre: Schweiz integriert Adler in Flagge

Um zukünftig und für das Spiel gegen Costa Rica Sanktionen zu umgehen, beschloss der Bundesrat kurzerhand, den Adler in die Schweizer Flagge aufzunehmen.

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Das turbulente WM-Spiel vom letzten Freitag zwischen der Schweiz und Serbien, bei welchem Kommentatoren aus der ganzen Welt Mühe hatten, vor lauter -ic im Namen die Spieler einem Team zuzuordnen, zogen vor allem Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri die Aufmerksamkeit auf sich.Die beiden albanisch stämmigen Spieler vergassen bei ihrem Torjubel kurzerhand, dass sie für Schweizerische Nationalmannschaft spielten und zeigten dabei Doppeladler, das Wappen der Albanischen Flagge.

Seither ist die gesamte Nation tief gespalten. Lange herrschte Unsicherheit, ob man sich über den Sieg der Schweiz freuen, oder sich über das vermeintliche politische Statement aufregen soll. Bevor die Situation nach den Geldbussen der Fifa gänzlich zu eskalieren drohte, gab der Bundesrat überraschend eine Neuerung der Schweizer Flagge bekannt, um die Situation zu entschärfen.

“Da der Adler ein heimisches Tier der Alpenlüfte ist, macht es Sinn, diesen offiziell in die Flagge aufzunehmen.” Somit erhält die Flagge erstmals seit 1291 eine wichtige Neuerung.
Doch auch im Bezug auf die Integration sieht der Bundesrat einen wichtigen Schritt: “Wir setzten damit ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit. Da mittlerweile immer mehr Ausländer in der Schweiz leben, gehören Gespräche über die Herkunft, und zu welchem Land man sich eher hingezogen fühlt, der Vergangenheit an.”

Obwohl die Doppeladler-Affäre durch den guten alten Kompromiss nun vom Tisch ist, stösst dies vor allem der SVP sauer auf.
«Es ist eine Frechheit, wie solche schwerwiegenden Integrationsprobleme kurzerhand unter den Teppich gekehrt werden, das ist ein perfektes Beispiel für unsere Kuscheljustiz!» meint Erich Hess lautstark.
“Immerhin schützt der Adler das Schweizerkreuz nun vor dem Eintritt in die EU.» Links bewacht er die Franzosen und rechts die Österreicher.

In Zeiten von Trump und Tyrannei gegen Minderheiten, ist es eine schöne Geste der Schweiz an die ganze Welt, wie man mit Minderheiten umzugehen hat.
So laufen bereits Gespräche mit Deutschland und Portugal, wie Elemente ihrer Flagge in die Schweizerische integriert werden könnten. Zudem möchte man mit einer Racclette-Pizza, der sogenannten “Racclizza”, ein neues Nationalgericht etablieren, um damit die Multikulti-Schweiz so exakt wie möglich repräsentieren zu können.

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