Das Risiko der Appenzeller unwissentlich mit einem Verwandten oder Familienangehörigen zu schlafen ist höher als bisher angenommen. Scheinbar so hoch, dass eine neue, moderne und zeitgemässe Lösung her musste.

Ein Oberegger Tech-Startup hat nun “Appenzest” entwickelt, eine App, welche die DNA und Stammbäume der Nutzer miteinander vergleicht. Bei einer zu hohen Ähnlichkeit alarmiert die App und versucht – analog zu Zigarettenpäckchen – mit Floskeln und erschreckenden Bildern, die Inzucht zu vermeiden.

Die Idee dafür entstand aus einer peinlichen Situation, in welcher sein jüngster Sohn und seine Cousine involviert waren, lässt uns Lead Software Entwickler Toni Späti wissen.

“Eines Abends kommt der Bursche nach der Afterparty der Alpabfahrt mit einer jungen Dame im Arm nach Hause und ich denke mir ‘Ach du meine Güte, das ist doch seine Cousine Heidi,’ und so ist die Idee plötzlich in mir aufgekommen,” sagt er.

Laut Studien beginnen heutzutage 13 von 10 Beziehungen via Smartphone über Apps wie Tinder, Instagram und co. Da die Jungen nur noch am Handy sind und ihre Beziehungen auch darüber beginnen, war das ein logischer Schritt.

“Ich dachte mir, wenn es eine App dafür gäbe um diese Situationen zu vermeiden, würde sie sicherlich abgehen. Da an Familienfeiern die meisten nur noch auf ihr Smartphone fixiert sind, wissen die wenigsten noch wirklich, wie ihre Angehörigen und Verwandten aussehen.”

Die Downloadzahlen geben ihm recht. Innerhalb 24 Stunden wurde die App bereits 37 mal heruntergeladen und verdrängte damit Apps wie “Schwester Simulator” und “Rosis Düngetipps”, welche in der Region äusserst beliebt sind, von der Spitze.

“Regionen wie das Muotathal (SZ), die Gemeinden Einsiedeln (SZ), Ennenda (GL) und diverse Gemeinden im Prättigau (GR) bekundeten bereits grosses Interesse an unserer Applikation.” sagt Späti strahlend mit seiner Cousine im Arm.

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