Nach reichlicher Überlegung und unter Berücksichtigung vieler aktueller Faktoren hat der Bundesrat einen Entschluss gefasst. In der heutigen Krisensitzung wurde entschieden, es sei nicht mehr im besten Interesse aller, mit dem Jahr 2020 fortzufahren.

«Wir schätzen das Engagement und die Vorsätze aller BürgerInnen, die auf ein besseres 2020 hofften sehr». So die Bundesrätin Sommaruga, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. «Jedoch hat der jetzige Verlauf des Jahres alle Grenzen überschritten»

Während einige BürgerInnen noch gerne abgewartet hätten, um herauszufinden, welche Umwelt-, Sozial- oder Gesundheitskatastrophen dieses Jahr noch birgt, eilt der Bundesrat mit einem Jahresabbruch voraus. Der Rat zieht es vor, das Schweizer Volk gar nicht erst dem Rest dieses Jahres auszusetzen.

Nach den Buschbränden in Australien, dem gefürchteten Ausbruch des dritten Weltkriegs und dem Verlust der grössten Basketballikone bereits Anfang Jahr, hat die Coronakrise nun «das Toilettenpapier zum Überrollen gebracht», so Bundesrat Alain Berset.

«Trotz der vielen Zweige auf meinem Balkon nach dem Sturmtief Sabine, bin ich mit dem momentanen Jahr bisher noch auf keinen grünen Zweig gekommen», lässt Peter Kälin, Anwohner aus einem luzernerischen Quartier verlauten. Umso erleichterter ist er nun, dass das Jahr 2020 offiziell abgebrochen wird.

Der Rutsch ins Neue Jahr wird somit auf den nächsten Montag, dem 23. März 2020 angesetzt. Ostern fällt somit auf den 4. August, wobei der 1. August auf den 12. Januar 2022 Fällt. Weihnachten ist für den 24. Mai 2022 vorgesehen.

Der Bund erhofft sich mit den Massnahmen damit, dass das nächste Jahr fröhlicher und somit geniessbarer wird und deutlich weniger Geschehnisse stattfinden. So sollen die Belastungsstörungen oder Stress bei der gesamten Bevölkerung gemindert werden.

Ein ideales Erlebnis des neuen Jahres wäre etwa eines wie das Jahr 2015 oder 2016, welche im Vergleich zu den letzten Jahren «deutlich weniger Traumata hervorriefen», wie eine fünfjährige Studie des BAG aufweist.

Somit wünschen wir Ihnen einen Guten Rutsch und ein frohes Neues 2021!

 

 

(Foto: Keystone)

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